Meine lieben Christkinder,
das Jahr neigt sich langsam, aber sicher, dem Ende zu. Deshalb wünsche ich euch ein wundervolles Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Das neue Jahr bringt hoffentlich viel Gutes, viele neue spannende Geschichten und Gesundheit ohne Ende für euch alle!
Ein herzliches Ho-Ho-Ho,
eure Lotta
Freitag, 24. Dezember 2010
Montag, 13. Dezember 2010
Ja, ist denn heit scho Weihnachten?
Vorweg: Ich liebe Weihnachten, also wirklich, so richtig. Meine Liebe zu Weihnachten beginnt allerdings erst im Dezember und nicht, wie in den Lebensmittelgeschäften, schon im September.
Ich finde an Weihnachten einfach alles toll, ich liebe die geschmückten Straßen, die tolle Atmosphäre und das kurz vor den Weihnachtstagen obligatorische Kindergartenfreunde-Treffen. All diese Dinge lassen mich das Fest der Liebe genießen.
Doch wie immer gibt es selbstverständlich auch hier zwei Seiten der Medaille.
Angefangen bei den angetrunkenen Mid 40ern, die einem rein zufällig beim Vorbeidrängeln an den Hintern grapschen (ältere Männer stehen angeblich generell auf mich lt. Aussage eines nicht namentlich genannten charmanten Herren).
Warum tun sie das? Und warum tragen sie dabei um ihren Hals bunt blinkende Lebkuchenherzen oder schreckliche Hüte? Das gehört doch nicht dazu, oder doch? Wenn ja, dann akzeptiere ich auch kommentarlos diese wunderschönen Hüte. Irgendwo auf der Welt, zu 95 % in Asien, muss es eine Fabrik geben, in welcher scheinbar nur diese geschmacklosen Kopfbedeckungen hergestellt werden. Gab es früher nur rote Zipfelmützen, existieren heute unendlich viele Variationen. Der Creative Manager hat sich einen fettenWeihnachtsbonus verdient, denn auf die Ideen muss erst mal jemand kommen. Es kommen einem tagtäglich neue Grausamkeiten entgegen. Es sind hier nur einige Beispiele zu nennen, ich minimiere es auf die Most-Wanted:
Platz 3: Die klassische Zipfelmütze, aufpoliert mit einer grell blinkenden Lichterkette und einem peinlichen Mini-Weihnachtsmann als Zipfel.
Platz 2: Rentierohren… Respekt an alle Träger. Solche Ohren gab’s doch eine Zeitlang mal in der Werbung – getragen von einem Mops. Wunderbar, dass dieser Hundetyp auf VOX so viel Erfolg hat, nun assoziieren sich also auch Nicht-Hundebesitzer mit dem besten Freund des Menschen. Chapeau!
Platz 1: Mein absoluter Favorit diese Weihnachten: Der Tannenbaum! Sieht aus wie ein schlecht geschmückter Tannenbaum in Osteuropa, blinkt dazu wunderbar und lässt selbst 1,70 Männer auf 2 Meter wachsen – das würden sie sich in anderen Bereichen sicherlich auch einmal wünschen.Weltklasse!
Ob es wohl noch etwas Furchtbareres gibt zu Weihnachten als diese Kopfbedeckungen?
Diese Frage kann ich mit einem klaren JA! Beantworten.
Ja, es geht schlimmer.
Ja, es geht geschmackloser
und JA es könnte mir die weihnachtliche Vorfreude verderben.
Kennt ihr sie, diese wunderschön geschmacklos geschmückten Häuser?
Häuser, die vor lauter Lichterketten nicht mehr erkennbar sind? Häuser, die nicht mit normalen Ketten geschmückt sind, sondern mit grün/rot/gelb/lila blinkenden Lichtern? Häuser, um die selbst Tauben einen großen Bogen fliegen? Häuser in denen Plastikweihnachtsbäume am Heiligabend aufgebaut sind?
Eines dieser Vorzeigemodelle steht bei mir um die Ecke und immer wenn ich zu meinem Auto gehe, muss ich an ihm vorbei. Bling Bling par Excellence, ein Traum von Grässlichkeit. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem just in dem Moment die Tür aufgeht, wenn ich vorbei laufe und ein Männchen im Koboldoutfit mit Plastik-Tannenbaum in einer Hand und einer Packung geschmackloser Mützen in der anderen Hand vor mir steht. Sollte er mich bemerken, rennt er bestimmt ganz fix die Treppe runter und zwickt mir erst mal in den Hintern.
Trotz all dem ist Weihnachten für mich immer noch eine der schönsten Zeiten des Jahres und ich freue mich auf ein besinnliches und zugleich chaotisches Fest mit meiner Familie.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Jungs - Schminke - Popmusik
Sind die Themen, die die Welt bewegen - jedenfalls mit 14 - 18, bei einigen auch länger. Und mit wem bequatscht man so etwas? Richtig, mit der besten Freundin, denn dafür gibt es diese doch.
Mit ihr können wir uns, nicht nur während der Pubertät, sondern auch später noch, über all die für das männliche Geschlecht, absolut uninteressanten Themen austauschen. Die beste Freundin ist immer da und hört sich auch mindestens 100 Mal die Story über den Flirt vom letzten Wochenende an. Selbst wenn sie da schon weiß, dass er ein Loser ist.
Am liebsten erinnere ich mich an die Samstag Abende, an denen wir nichts besseres zu tun hatten, als mit einer Flasche Prosecco, der Love Actually DVD, dem absolut zu pinken Nagellack und dem Becher Ben & Jerry’s bei mir auf dem Sofa zu hocken. Da die Filme viel zu schnell zu Ende gingen und wir keine Männer sind (die haben ja unendlich viel Filmmaterial zur Verfügung), kamen uns die Idee die super Schmink CD aus der Cosmopolitan durchzuschminken. Das, nach 2 Flaschen Sekt, zu viel Eiscreme im Magen und wasserfestem Mascara ist schon eine Kunst für sich. Zu zweit, vor einem normalem Spiegel zu stehen, schlecht beleuchtet und mit der Schmink DVD im Laptop auf dem Trockner, erschwert die Sache noch um einiges.
Oder damals als wir noch um einiges jünger waren. Da fuhren wir liebend gern sinnlos in der Gegend umher, hörten dazu wunderbar beschränkte Musik (am liebsten Brennende-Mülltonnen-Musik), dazu gab’s Essen von Mc Donalds - das landete damals dubioserweise noch nicht auf den Hüften.
Ich könnte nun dutzende Beispiele aufzählen, warum die beste Freundin so wichtig ist, aber versuchen wir es doch einfach mal mit einem Song von Ina Müller:
"Zwei Amazonen wie wir
könn sich nicht so leicht verlier'n
gegen 'ne Weiberfreundschaft wächst so schnell kein Kraut
manchmal kommt's mir vor
als ob ich deine Stimme hör
gerade heute fehlst du mir besonders laut
und immer wieder seh ich Sachen
da muss ich plötzlich lauthals lachen
und weiß genau das könnst jetzt echt nur du versteh'n"
könn sich nicht so leicht verlier'n
gegen 'ne Weiberfreundschaft wächst so schnell kein Kraut
manchmal kommt's mir vor
als ob ich deine Stimme hör
gerade heute fehlst du mir besonders laut
und immer wieder seh ich Sachen
da muss ich plötzlich lauthals lachen
und weiß genau das könnst jetzt echt nur du versteh'n"
Und das trifft es doch genau auf den Punkt: Männer kommen und gehen, aber Freundinnen bleiben.
Also egal, welches Drama sich abgespielt hat oder was einem im Kopf rumschwirrt: Bei der besten Freundin lohnt es sich wirklich immer (ok, Seitensprung mit dem Freund ausgeschlossen) zu verzeihen und über seinen Schatten zu springen.
Und weil das so ist, wurde mir dieses Thema auch von einer scheinbar traurigen besten Freundin vorgeschlagen. Denn diese weiß wirklich nicht was sie falsch gemacht hat, liebe Jana. Also gib dir einen Ruck und erzähl ihr jedenfalls was Dich stört!
Lotta
PS: Hoch und heilig versprochen, mein nächstes Thema wird wirklich mal wieder lustig. Mir ist nämlich ein Oberknaller eingefallen, nur leider hab ich ihn wieder vergessen... Doch bis Sonntag, sollte ich mich erinnert haben! Bis dahin hört ihr einfach Ina Müller und telefoniert StuIna Müller - Drei Männer herndenlang mit eurer Amazone!
www.youtube.com/watch?v=rFZ6Bj7RzsI
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